Unser Ort

Das Ostseebad Sellin wurde 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Viele Jahrhunderte gehörte das Dorf zur Herrschaft der Fürsten zu Putbus.

 

Seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Dorf rasch zu einem Badeort, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde.

 

Das wohl bekannteste Bauwerk des Ortes ist die Seebrücke. Sie wurde am 02. August 1906 mit 508,5 Meter Länge erstmals feierlich eröffnet. Am 2. Juli 1920 wurde ein Großteil der Seebrücke durch ein Feuer beschädigt. Endgültig zerstört wurde Sie am 24.Februar 1924 durch schweren Eisgang. Von 1925 bis 1927 wieder errichtet, fällt die Brücke 1942 wieder starken Eismassen zum Opfer. Die DDR-Funktionäre hatten wenig Interesse an der Ruine und ließen sie verfallen.

 

Nach der Wende  1989 wurde viele Häuser und Straßen im Ort saniert und erneuert. Ab 1992 wurde die Seebrücke Sellin wieder errichtet und am 2. April 1998 offiziell eingeweiht. Heute hat sie eine Länge von 394 m und ist die längste Seebrücke der Insel.

 

Die komplett sanierte Wilhelmstraße (zu DDR-Zeiten Wilhelm-Pieck-Straße) lädt heute zum gemütlichen schländern und verweilen in den zahlreichen Restaurants und Cafe's ein.